Da denke ich meistens: Verflixt, ist das schon wieder ein Jahr her… Ist es.
Nun gibt es also einen neuen Jahrestag und wir befinden uns im 2. Jahr seit Snowden. Es lohnt sich wirklich, das einmal nachzulesen.

ich bin immer zu zögerlich. Ich überlege immer viel zu lange, ob irgendwas, was mir so durch den Kopf geht, überhaupt interessant ist usw. usw.. Das führt zur Handlungsunfähigkeit. Also jetzt mal ein Schnellschuss, weil ich das gerade las und es INTERESSANT finde.

Ein Artikel von Heise Security. Ich bin zwar noch niemandem mit einer solchen Brille begegnet (und wüsste auch nicht, was ich dann tun würde) aber man sieht, das sich schon Widerstand regt. Schön. Nicht verwunderlich finde ich, dass dieser Widerstand von einem Künstler kommt.

Eigentlich will ich ja hier immer mal festhalten, was ich so lese. Gelingt manchmal nur mit Verspätung. Aber man sagt ja auch: Lieber spät als nie.

Die Entdeckung im März (oje) war Frau Buchholz. Ich hatte das Vergnügen, die bislang fünf Bücher um die Staatsanwältin Chastity Riley, die es irgendwie (wie die Autorin) aus Hanau nach Hamburg verschlagen hat, in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Das finde ich schon wichtig. Der jeweilige Fall ist ok, viel interessanter finde ich die Entwicklung der Figuren. Das geht mir allerdings bei Serien immer so.
Frau Heinrich hat sie im übrigen auch gelesen und in ihre Kurzkritiken aufgenommen.

Danach fiel mir ein absoluter Verriss des neuen Buches von Don Winslow in der ZEIT in die Hände. Was mich veranlasste, einmal seine bisherigen Bücher zu lesen. Fing an mit den beiden Büchern mit  Boone Daniels, dann kam „Tage der Toten“, dann „Kings of Cool“ und „Zeit des Zorns“. Die anderen Bücher stehen noch aus. Ich will sie aber in jedem Fall lesen.

Dazwischen war noch Johan Theorin („So bitterkalt“), den ich allerdings nach wenigen Seite wieder weggelegt habe. Ist nicht meine Zeit für dieses Buch. Später. Habe ich Theorin überhaupt schon einmal erwähnt? Seine Öland-Triologie fand ich Klasse.

Nach Winslow kam mir der neue Åke Edwardson in die Hände. Mit dem hatte ich zunächst die größten Schwierigkeiten. Edwardson habe ich eigentlich immer sehr geschätzt (warum sollte ich sie sonst auch alle besitzen?). Der „Letzte Winter“ ist allerdings an mir vorbei gegangen. Ich sollte ihn noch nachholen. Der jetzt vorliegende (wahrscheinlich nicht) allerletzte „Winter“ hat mich richtiggehend verärgert. Frau Heinrich fand ihn im übrigen nicht so schlimm.

Mit den schwedischen Weicheiern à la Herrn Winter und ihren Gefühlen und Überlegungen haben mich dann die Helden von der Opcop-Gruppe im neuen Buch von Arne Dahl („Neid“) wieder versöhnt. Da geht es nur um Technik und pure Aktion. Polizeiarbeit im rechtsfreien Raum, Datenschutz – man kann nicht alles hinterfragen. Da darf auch schon mal ein bisschen – auf europäische Art (wenigstens einer hat ein schlechtes Gewissen dabei) – gefoltert werden. Liest sich gut, die Wirklichkeit ist schlimmer.

OK, jetzt bin ich mit meinem Versuch wenigstens ein bisschen was nachzutragen im Mai angelangt. Im Augenblick habe ich – kurzfristig – Michael Chabon („Telegraph Avenue“) aus der Hand gelegt, weil ich aus der Bücherei den 6. Band aus Reihe mit „Bruno – Chef de police“ von Martin Walker bekam. Ich werde berichten.

Im Januar letzten Jahres las ich irgendwo in einer Zeitung einen Beitrag eines Bloggers, der dafür plädierte, nicht alles den sog. sozialen Netzwerken zu überlassen, sondern den eigenen Blog zu pflegen. Ich fand damals schon, dass er recht hat. Ich werde mich also mal ein bisschen bemühen.

… hat mich schon immer interessiert. Allerdings mehr die technische Seite der TELEkommunikation. Niemand kann mir vorwerfen ein kommunikativer Mensch zu sein.
telekommunikation
Da liegen nun knapp 20 Jahre TK-Geschichte. Das sagt Verschiedenes aus. Zum einen, dass ich manche Sachen einfach nicht wegwerfen kann, zum anderen, dass ich nicht nur finnische Kriminalromane schätze – und dass ich manchmal wieder in den Keller gehe. Ein treuer Kunde bei den sog. Traditionsmarken. Leider verschwinden die heutzutage ja manchmal einfach. Oder es ist nicht mehr drin was draufsteht. Kann man sich auch nicht drauf verlassen.

Was ich zu Oranienburg geschrieben hatte war nicht richtig. Ich habe es jetzt endlich mal korrigiert/ergänzt.

 

wenn ein Bus; der nur alle 20 Minuten fährt; 5 Minuten zu früh kommt und man sich gerade in ein Buch vertieft hat und nicht rechtzeitig hochguckt …

Eugen Ruge, Cabo de Gata, Rowohlt 2013.

Am_Südkreuz_(2)[1] Am_Südkreuz[1]

ja, das gehört wohl noch zu Berlin. Liegt am Müggelsee. Leider scheinen die nahegelegenen Seeufer alle zugebaut. Für weitere Erkundungen war es (mir) dann doch zu kalt.

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