ich bin immer zu zögerlich. Ich überlege immer viel zu lange, ob irgendwas, was mir so durch den Kopf geht, überhaupt interessant ist usw. usw.. Das führt zur Handlungsunfähigkeit. Also jetzt mal ein Schnellschuss, weil ich das gerade las und es INTERESSANT finde.

Ein Artikel von Heise Security. Ich bin zwar noch niemandem mit einer solchen Brille begegnet (und wüsste auch nicht, was ich dann tun würde) aber man sieht, das sich schon Widerstand regt. Schön. Nicht verwunderlich finde ich, dass dieser Widerstand von einem Künstler kommt.

Im Januar letzten Jahres las ich irgendwo in einer Zeitung einen Beitrag eines Bloggers, der dafür plädierte, nicht alles den sog. sozialen Netzwerken zu überlassen, sondern den eigenen Blog zu pflegen. Ich fand damals schon, dass er recht hat. Ich werde mich also mal ein bisschen bemühen.

Was ich zu Oranienburg geschrieben hatte war nicht richtig. Ich habe es jetzt endlich mal korrigiert/ergänzt.

 

wenn ein Bus; der nur alle 20 Minuten fährt; 5 Minuten zu früh kommt und man sich gerade in ein Buch vertieft hat und nicht rechtzeitig hochguckt …

ja, das gehört wohl noch zu Berlin. Liegt am Müggelsee. Leider scheinen die nahegelegenen Seeufer alle zugebaut. Für weitere Erkundungen war es (mir) dann doch zu kalt.

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UPDATE
Ich muss das endlich mal korrigieren.

Im März 1933 wurde von der Oranienburger SA auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei eines der ersten Konzentrationlager errichtet.

Das wollten wir eigentlich besuchen und haben es (offensichtlich) nicht gefunden. Stattdessen landeten wir nach kurzem Fußweg hier:

Dazu muss man wissen:

Ab 1936 wurde am Rande von Oranienburg ein weiteres KZ errichtet, das Konzentrationslager Sachsenhausen. Es ist weder zeitlich noch örtlich mit dem KZ Oranienburg identisch.

Zaun und Lagerstraße auf dem Gelände des ehemaligen KZ.
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Blick vom Eingang auf die Mitte des Geländes mit dem Mahnmal.
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Ich bin überrascht über die Größe des Geländes, obwohl ich wusste, dass hier ca. 1.200 Menschen gleichzeitig gefangen waren. Bis zur Schließung des Lagers im Juli 1934 waren es insgesamt 3.000.

Das bezieht sich natürlich auf das ursprüngliche „Lager“.
Ich werde versuchen, wenigstens diese Gedenktafel noch zu finden.

Erstaunt bin ich immer noch darüber, wie dicht dieses Lager an dem Ort selbst lag. Die heutige Gedänkstätte ist zu Fuß ohne Probleme erreichbar. Es war kalt, wir haben uns dagegen entschieden, auf einen Bus zu warten, zumal es nur 2 Stationen gewesen wären.

Hier kann man mehr dazu lesen

 

 

 

Das sollte man doch bei aller Freude über die Freilassung eines Herrn Chodorkowski, bei der Deutschland ja so wunderbar unbürokratisch behilflich sein konnte, nicht aus den Augen verlieren …

http://www.zeit.de/2013/49/guantanamo-mohammed-mattan

The Berlin x-mas tree
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Weihnachten: Da fällt einem doch einiges wieder ein. Mal ordentlich lüften, den Virenscanner updaten, die jährliche Datensicherung …..

nein, das ist keine Demo.

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Und Frau K. betrachtet das alles mit stoischer Ruhe. Was auch sonst.

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