… ich sehe ein Foto von einem alten Bekannten aus einem anderen Leben in der Zeitung und denke: Mann, ist der alt geworden … Dann fällt mir ein, dass der vier Jahre jünger ist als ich …

… der Mann steht mit Ratgebern auf der Spiegel-Bestsellerliste. Romane schreibt er auch. Erfolgreich, nehme ich an.  In diesem Fall „Massimo Marini“  (Diogenes 2010). Warum ich es bis zum bitteren  Ende gelesen habe …? Frage ich mich auch. (Wahrscheinlich um zu erfahren, wie man so etwas hanebüchenes zu Ende bringt.)

Eine Leseprobe aus den Ratgebern und die Lobeshymnen von Vorständen namhafter Wirtschaftsunternehmen dazu lässt mich schwarz sehen für diese Welt. Wenn die so etwas brauchen, muss man sich über Krisen nicht mehr wundern.

ist doch so was von hässlich – das steht wahrscheinlich schon wieder unter Denkmalschutz …

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Aber, einen Augenblick später, dann das …

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Um Missverständnisse zu vermeiden: Das ist lediglich im Eingang zu einem Bürohaus …

natürlich nicht die ganze Ernte …

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Soll nur einen Eindruck vermitteln.

… gestern wandele ich ein wenig auf den Spuren von Florence Nightingale. Weil ich denke, dass es schneller geht, fahre ich mit dem Auto und brauche dann für die 10 km nach Charlottenburg über die Stadtautobahn eine Stunde. Also habe ich die Muße,  das ICC geraume Zeit in all seiner Häßlichkeit auf mich wirken zu lassen. (Gottseidank ein Raucherauto.) Dabei fällt mir ein, dass ich 1979 gleich nach der Eröffnung sogar schon mal da drin war. Der xte. Deutsche Soziologentag. War, glaube ich, die erste Veranstaltung überhaupt da. Lauter Soziologen und Handwerker.

Natürlich geht mir in dem Zusammenhang noch viel mehr durch den Kopf.

Ich muss mein ursprüngliches Tagebuch wieder aufnehmen. Nachdem ich hier jetzt ein quasi öffentliches führe, kann ich da ja passwortgeschützt und verschlüsselt vom Leder ziehen. Vielleicht interessiert es ja mal jemanden.

Gestern Abend mal wieder etwas Fernsehen, obwohl es keinen Fußball gab, weil ich Zigaretten produzieren musste. (Ich sehe eigentlich nur noch fern, wenn es Fußball gibt, weil man dabei so schön Zigaretten stopfen kann. Wenn Fußball nur noch im Bezahlfernsehen liefe, könnte mich das zum Nichtraucher machen.) Es gab das übliche Geschrei über eine weitere Verschiebung der BER-Eröffnung. Verstehe ich nicht. Man soll doch immer alles positiv sehen. Also: Auf unabsehbare Zeit kein Fluglärm über den betroffenen Gebieten! Das wäre doch ein Aufmacher!

Was ich auch nicht verstehe: Wo Menschen was machen (und sie machen ja eine ganze Menge), machen sie auch Fehler. Passiert mir auch ständig. Wenn ich einkaufe, vergesse ich die Hälfte und komme stattdessen mit Sachen zurück, die ich nun eigentlich überhaupt nicht brauche. Also schreibe ich Zettel. Nur: Manchmal verschwinden diese verd…  Zettel dann einfach spurlos. So wie diese Pläne für das Entrauchungssystem von BER. Macht das was? Ist doch beim Neubau der BND-Zentrale auch schon passiert. Na also!

Nicht aufregen, sage ich mir immer wieder. Beim nächsten Einkauf klappt das bestimmt. Man kann das üben.

schon fast nach was aus …

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vorzüglich, diese Backmischung (aus dem BIO-LADEN) und schnell gemacht. Mein Beitrag zum jährlichen Hoffest der WEG. (Wer sich in Gesellschaft begibt, muss ja nicht zwangsläufig gesellig sein.)

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Wer mich kennt weiß ja, dass ich ein ziemlich ungeselliger Knochen bin. Deshalb bin ich auch jetzt schon wieder zu Hause und könnte mich trefflich über „die gesellige Natur des Menschen“ auslassen (nein, nicht das letzte Buch von Hellmuth Mayer selig). Ich lasse es lieber. Draußen amüsiert man sich noch und das ist doch schön für die Leute. Und morgen helfe ich auch wieder beim Aufräumen.